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Verordnung
über den Kirchensteuerabzug vom
Arbeitslohn bei Arbeitnehmern,
die in Hamburg weder Wohnsitz noch gewöhnlichen Aufenthalt haben
(Lohnabzugsverordnung)

Vom 18. Dezember 1973

(HmbGVBl. S. 534)
Zuletzt geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 14. April 2009
(HmbGVBl. S. 112)

Auf Grund des § 11 Abs. 4 des Kirchensteuergesetzes vom 15. Oktober 1973 (Hamburgisches Gesetz- und Verordnungsblatt Seite 431) wird nach Antragstellung durch die in § 1 Nr. 2 dieser Verordnung genannten kirchlichen Körperschaften verordnet:
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§ 1

Die Kirchensteuer von Arbeitnehmern, die in Hamburg nicht ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben, ist im Lohnabzugsverfahren (§ 11 Abs. 1 bis 3 des Hamburgischen Kirchensteuergesetzes) einzubehalten und abzuführen, wenn die Arbeitnehmer
  1. von einer Arbeitsstätte im Anwendungsbereich des Hamburgischen Kirchensteuergesetzes entlohnt werden und
    1. einer evangelischen oder römisch-katholischen Kirchengemeinde angehören, deren Gebiet ganz oder teilweise außerhalb Hamburgs liegt, oder
    2. dem Katholischen Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland oder einer seiner Kirchengemeinden gegenüber kirchensteuerpflichtig sind.
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§ 2

Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1974 in Kraft.