.

Rechtsverordnung
über das Jugendaufbauwerk Plön-Koppelsberg der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland

Vom 8. Oktober 2014

(KABl. S. 472)

####
Aufgrund von § 5 Absatz 3 Satz 1 des Hauptbereichsgesetzes vom 11. März 2008 (GVOBl. S. 110, 134) der ehemaligen Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche hat die Erste Kir­chenleitung Folgendes verordnet:
#

§ 1
Grundsatz

( 1 ) Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland unterhält das Jugendaufbauwerk Plön-Koppelsberg (Jugendaufbauwerk) mit Sitz in Plön.
( 2 ) Das Jugendaufbauwerk ist ein rechtlich unselbstständiges Werk der Landeskirche gemäß Artikel 115 Absatz 1 und 2 der Verfassung.
#

§ 2
Aufgaben

( 1 ) 1 Das Jugendaufbauwerk fördert die Bildung, Erziehung und Teilhabe junger Menschen nach Maßgabe des christlichen Menschenbildes und des kirchlichen Auftrages der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland insbesondere durch die Umsetzung sozial-, bildungs- und arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen. 2 Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung Jugendlicher und junger Er­wachsener mit besonderen Entwicklungsherausforderungen.
( 2 ) Das Jugendaufbauwerk kooperiert hierbei unter Beachtung von Artikel 8 der Verfassung mit Ministerien, Behörden, Berufsschulen und anderen Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie anderen öffentlich anerkannten Institutionen, Verbänden und Vereinigun­gen auf allen Ebenen.
( 3 ) Das kirchliche Profil des Jugendaufbauwerks wird durch die Zusammenarbeit mit der Pastorin bzw. dem Pastor am Koppelsberg, dem Jugendpfarramt und anderen Diensten und Werken der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland geprägt.
#

§ 3
Hauptbereichszugehörigkeit

1 Das Jugendaufbauwerk wird dem Hauptbereich „Frauen, Männer, Jugend" (Hauptbereich 5) zugeordnet. 2 Es bildet dort einen eigenen Arbeitsbereich, mindestens ein Sachgebiet innerhalb eines Arbeitsbereiches.
#

§ 4
Inkrafttreten

Diese Rechtsverordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung im Kirchlichen Amtsblatt in Kraft.1#

#
1 ↑ Red. Anm.: Die Rechtsverordnung ist am 2. Dezember 2014 in Kraft getreten.