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Satzung
zur Zuordnung der Kirchengemeinden
des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises
Schleswig-Flensburg zu gemeindlichen Kirchenregionen gemäß § 7 Absatz 1 der Kirchenkreissatzung
des Kirchenkreises

Vom 2. Mai 2016

(KABl. S. 245)

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Die Kirchenkreissynode des Ev.-Luth. Kirchenkreises Schleswig-Flensburg hat am 15. April 2016 aufgrund des Artikels 45 Absatz 3 Nummer 1 auf der Grundlage von Artikel 39 Absatz 1 der Verfassung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland und § 7 Absatz 1 der Kirchenkreissatzung des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Schleswig-Flensburg die nachfolgende Satzung beschlossen:
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§ 1
Zusammenschluss in Kirchenregionen

1 Die Kirchengemeinden des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Schleswig-Flensburg werden zur Förderung der Zusammenarbeit nach Artikel 39 Absatz 2 der Verfassung zu Kirchenregionen innerhalb einer Propstei in Kirchenregionen zusammengeschlossen. 2 Die Kirchengemeinden einer Kirchenregion bleiben darüber hinaus aufgefordert, eine weitergehende Zusammenarbeit zu suchen, um die Aufgaben der Zukunft durch Bündelung der Kräfte zu bewältigen. 3 Die Kirchengemeinden können hierzu Vereinbarungen treffen oder zweckmäßige Formen der Zusammenarbeit nach den Artikeln 36 bis 38 der Verfassung suchen.
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§ 2
Bildung der Kirchenregionen und
Zuordnung der Kirchengemeinden

( 1 ) In der Propstei Angeln werden die nachstehenden Kirchenregionen unter Zuordnung der aufgeführten Kirchengemeinden gebildet:
  1. Kirchenregion Ostangeln mit den Ev.-Luth. Kirchengemeinden:
    Arnis-Rabenkirchen, Kappeln, Gelting, Gundelsby-Maasholm, St. Johannes zu Toestrup und Ellenberg;
  2. Quellregion mit den Ev.-Luth Kirchengemeinden:
    Böel, Ulsnis, Boren, Norderbrarup und Süderbrarup-Loit;
  3. Kirchenregion Angeln-Süd mit den Ev.-Luth Kirchengemeinden:
    Brodersby-Kahleby-Moldenit, Nübel, Taarstedt, Tolk, Böklund, Uelsby und Thumby-Struxdorf;
  4. Kirchenregion Angeln Nord-West mit den Ev.-Luth. Kirchengemeinden:
    Satrup, Havetoft, Großsolt-Kleinsolt, Hürup-Rüllschau und Husby;
  5. Förderegion mit den Ev.-Luth Kirchengemeinden:
    Glücksburg, Grundhof und Munkbrarup;
  6. Kirchenregion Nieharde mit den Ev.-Luth. Kirchengemeinden:
    Esgrus, Sterup, Quern-Neukirchen, Sörup und Steinberg.
( 2 ) In der Propstei Flensburg werden die nachstehenden Kirchenregionen unter Zuordnung der aufgeführten Kirchengemeinden gebildet:
  1. Kirchenregion Nördliche Geest mit den Ev.-Luth. Kirchengemeinden:
    Handewitt, Medelby, Nordhackstedt, Christophorus-Kirchengemeinde Wallsbüll und Großenwiehe;
  2. Sternregion mit den Ev.-Luth. Kirchengemeinden:
    Tarp, Eggebek-Jörl, Sieverstedt, Wanderup und Oeversee-Jarplund;
  3. Kirchenregion Stadt Flensburg I mit den Ev.-Luth. Kirchengemeinden:
    St. Nikolai-Kirchengemeinde Flensburg, Gemeinde der Friedenskirche Weiche und Paulus-Kirchengemeinde Flensburg;
  4. Kirchenregion Stadt Flensburg II mit den Ev.-Luth. Kirchengemeinden:
    St. Marien zu Flensburg, St. Gertrud zu Flensburg, St. Michael in Flensburg und der Anstaltsgemeinde der Ev.-Luth. Diakonissenanstalt zu Flensburg;
  5. Kirchenregion Stadt Flensburg III und Harrislee mit den Ev.-Luth. Kirchengemeinden:
    St. Petrigemeinde in Flensburg und Harrislee;
  6. Kirchenregion Stadt Flensburg IV mit den Ev.-Luth. Kirchengemeinden:
    Flensburg-St. Johannis, Flensburg-St. Jürgen und Fruerlund;
  7. Kirchenregion Stadt Flensburg V mit den Ev.-Luth. Kirchengemeinden:
    Adelby und Engelsby;
  8. Kirchenregion Mürwik mit der Ev.-Luth. Kirchengemeinde:
    Mürwik.
( 3 ) In der Propstei Schleswig werden die nachstehenden Kirchenregionen unter Zuordnung der aufgeführten Kirchengemeinden gebildet:
  1. Kirchenregion Stadt Schleswig mit der Ev.-Luth. Kirchengemeinde:
    Schleswig;
  2. Kirchenregion Haddeby mit der Ev.-Luth. Kirchengemeinde:
    Haddeby;
  3. Kirchenregion Kropp mit der Ev.-Luth. Kirchengemeinde:
    Kropp;
  4. Kirchenregion Schleswig-West mit den Ev.-Luth. Kirchengemeinden:
    Hollingstedt, Albert-Schweitzer-Kirchengemeinde Jübek/Idstedt, St. Michaelis Schuby und Treia;
  5. Kirchenregion Stapelholm mit den Ev.-Luth. Kirchengemeinden:
    Bergenhusen, Erfde und Süderstapel.
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§ 3
Inkrafttreten

Diese Satzung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung im Kirchlichen Amtsblatt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland in Kraft.1#

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1 ↑ Red. Anm.: Die Satzung trat am 2. Juli 2016 in Kraft.